Geo_Sounds Notation

Geosounds

Geo-sounds nennt sich ein disziplinübergreifendes Projekt mit polnischen und deutschen Jugendlichen, welches Musik, Geologie und Kunst zu verbinden suchte. Mit dem Geologen Dr. Frank Junge ging es in den Tagebau. Schichten, Geologie und die Erdzeitalter wurden erklärt. Zeiten in denen sich wilde Flußlandschaften weit über das Land erstreckten, Kiesablagerungen und Flussbette hinterließen. Ebenso deutlich zu erkennen sind die schwarzen und braunen Schichten eines riesigen Moores, was sich hier einst erstreckte, mit endlosen Süpfen und überdimensionalen Mangrovenbäumen wovon letztlich die großen Kohlevorkommen um Leipzig Zeugnis ablegen. Außerdem waren tropische Meere, weite Steppenlandschaften, die Eiszeit und der Steinzeitmensch Etappen auf diesem Planeten, millionen von Jahren Erdgeschichte abgelagert in Schichten, so erklärt der Geologe.Unvorstellbar und doch sichtbar, komprimiert auf wenigen Höhenmetern. Zu Beginn des Projektes hatten die Schüler die Aufgabe alles was sie finden konnten zu sammeln, zum Beispiel verschiedene Sande, Steine, Löß und Kohle. Anschließend wurde das Material im Mörser zerkleinert, verdünnt und gebunden. Frei wurde zu den verschieden Zeitepochen assoziiert und das Thema auf Papier gebannt: gespritzt oder gestempelt mit Kartoffeln. Manche Formen von gefundenen Steinen wurde abgerollt oder abgedrückt. Die Frottage, eine der ältesten Drucktechniken überhaupt fand ebenso Anwendung wie Abklatsch oder das Collagieren von Sanden und Steinen. Am Ende entstand eine Vielzahl von Arbeiten, die der Vielfalt an Formen und Jahrmillionen gerecht wurden. Es vollzog sich eine Art Reise durch die Elemente. Ein Zeitstrahl: Die Notation.(Welche an der Decke der Musikhochschule zu bewundern war 9 x 1m, Mischtechnik auf Papier 2013)

Epochen

Wand v.l.n.r: Moor, Meer, Fluss, Eiszeit, Mensch


www.geo-sounds.de